Blattgold auf rotem Poliment, poliert mit dem Achat — ein Handwerk, das seit Jahrhunderten gleich geblieben ist.
Eine traditionelle Vergoldung entsteht heute wie vor Jahrhunderten: Auf einen sorgfältig aufgebauten Kreidegrund kommt das rote Poliment, darauf — Blatt für Blatt — das Gold. Mit dem Achatstein poliert, beginnt es zu glänzen, als wäre es massiv.
Erst das Wechselspiel gibt einer Fassung ihr Leben: glanzpolierte Höhen neben ruhigen, matten Tiefen. Wer genau hinsieht, liest darin die Hand des Vergolders — und das Alter eines Stücks.
„Gold macht das Licht sichtbar. Es dient dem Stück — nicht umgekehrt.“Werkstattweisheit
Wo alte Vergoldung erhalten ist, wird sie bewahrt — nicht ersetzt. Beriebenes Gold, unter dem das rote Poliment hervorscheint, ist keine Beschädigung, sondern Geschichte: die Spur von Generationen aus Händen und Licht.
Wo Teile fehlen, ergänzen wir fachmännisch: Neu vergoldete Partien werden so eingetönt, dass sie sich dem Original leise anschließen — und mit ihm in Würde weiteraltern.
Rahmen, Schnitzwerk und Beschläge; Blind- und Goldprägung von Leder — für Schreibplatten und Buchrücken; die Restaurierung vergoldeter Rahmen und Figuren. Jede Arbeit im Meisterbetrieb, jede nach den Regeln des alten Handwerks.



Ob vergoldeter Rahmen, gefasste Figur oder eine Lederplatte mit Goldprägung — wir sehen uns Ihr Stück gern an. Empfang nach Vereinbarung: Rufen Sie an unter 0221 430 13 95 oder schreiben Sie an artliven@web.de.